Jelly!! 🍬🍭

Hallihallo!

In meinem heutigen Blogbeitrag geht es um eine pappsüße Sache, die meine Große vor Entzücken jedes Mal zum Tanzen bringt (naja, zumindestens fast 😀 😀 )

Wie die Blogüberschrift schon sagt: es handelt sich um jelly. Auf gut Deutsch ist jelly einfach Wackelpudding und auch ganz einfach gemacht 🙂 Alles fängt mit einem Block farbigen Gelees an. Alle benötigten Dinge hab ich mal auf diesem Bild zusammengefasst:20150729_140349

Der Block Gelee wird in die vorgegebenen Würfel zerteilt – dabei hilft die Große immer tatkräftig mit 🙂 Währenddessen kocht im Wasserkocher ein halber Pint Wasser (das sind exakt 285ml). Wenn nur noch Geleewürfel in der großen Schüssel sind, wird das heiße Wasser dazugeschüttet. Das Ganze wird so lange langsam umgerührt, bis sich das Gelee aufgelöst hat.

Daraufhin wird die selbe Menge an Wasser, diesmal kalt, hinzugegeben und nach ein paar Mal umrühren, lässt man die Flüssigkeit noch ein bisschen abkühlen, bevor sie in den Kühlschrank kommt.

Ich mach das mit ihr, wenn der Kleine sein Mittagsschläfchen macht und fertig (also fest) ist es am nächsten Tag. Ich find das Zeug zwar furchtbar, es schmeckt nämlich nur nach Chemie, aber meine beiden hostchilds fahren da richtig drauf ab!

Und hier sind die einzelnen Schritte nochmal in Bildern zu sehen:

Mir versüßt es den Tag dadurch, dass ich weiß, was ich mit ihr machen kann und es nicht immer nur unser mug cake wird 🙂

Liebe Grüße, Celina xx

Ein Wochenende in London

Hello everybody!

Ich habe dieses Wochenende bei Natalie verbracht. Sie lebt mittlerweile bei ihrer neuen Gastfamilie in Zone 5 in London. Da sie schon einmal bei mir übernachtet hat, kam jetzt quasi der „Gegenbesuch“ 😀

Samstag bin ich also nach London gefahren, wo wir uns an „ihrer“ tube-Station, Pinner, getroffen haben. Erstmal ging’s zu ihr, damit ich meine Sachen nicht durch London schleppen musste. Daraufhin sind wir zum Piccadilly Circus um Mittag zu essen. Davor sind wir aber an der m&m-World vorbeigekommen, wo ich mir unbedingt eine Tasse kaufen musste 😀

Nach einer leckeren Pizza bei Bella Italia sind wir dann ins Imperial War Museum. Wir haben uns die beiden Etagen zum Ersten und Zweiten Weltkrieg angeschaut. Insgesamt fand ich den Ersten Weltkrieg besser dargestellt. Zum Zweiten Weltkrieg hat mir ein Part sehr gut gefallen, der die Auswirkungen des Krieges auf eine 12-köpfige Familie dargestellt hat.

Abends haben wir bei Natalie Kevin – Allein zu Haus und Kevin – Allein in New York angeschaut. Es ist egal, wie oft man die Filme gesehen hat; die sind einfach jedes Mal der Hammer!

Sonntag haben wir uns viel Zeit gelassen mit dem Aufstehen und sind erst gegen 14 Uhr aus dem Haus. Wir haben das Winter Wonderland im Hyde Park besucht, waren aber beide ein bisschen enttäuscht. Die deutschen Weihnachtsmärkte sind doch ein bisschen schnuckeliger. Im Grunde besteht das Winter Wonderland aus sehr vielen Fahrgeschäften und Fressbuden und erinnert eher an ein Volksfest. Das ein Crêpe locker mal 5£ kostet hat nicht wirklich zum Erlebnis beigetragen.

Es wurde also ein recht kurzer Besuch des Hyde Park. Danach sind wir noch zum Shop des Shrek’s Adventure gelaufen und haben uns dann auf den Weg nach London Waterloo gemacht, wo mein Zug nach Camberley abfuhr.

Die einzig nicht so schöne Sache am Wochenende war meine Erkältung. Das ging Freitag mit Halsschmerzen los und hat sich über’s Wochenende nicht verbessert. Heute kam dann noch Fieber dazu, deswegen hab ich den Besuch in der Sprachschule heute abgesagt und mich wieder ins Bett gelegt.

Liebe Grüße,
Celina xx

Zwei Sonntage

Guten Abend ihr Lieben!

Es ist wieder eine Woche rum – und sie war wieder sehr entspannt!

Da die Oma der Kids hier, kamen zwei Erwachsene auf zwei Kinder und einfacher geht’s dann schon fast nicht mehr!
Da Nanny Ann auch noch gerne den Fernseher als Babysitter engagiert, gab es für mich quasi nichts zu tun.

Der Besuch von Ann hatte für mich zudem noch den angenehmen Nebeneffekt, dass ich auch am Mittwoch zu meinem Sprachkurs kam! Das war wie üblich ein großer Spaß!

Da letzten Sonntag der Remembrance Sunday war, bin ich mit meiner hostmum und der Großen in die Militärkirche in Aldershot gefahren. Dort wurde eine Messe zu Ehren der gefallenen Soldaten gegeben.
Remembrance Sunday ist der Sonntag am nächsten zum 11. November. An diesem Tag begeht das Commonwealth den Remembrance Day. Eingeführt wurde dieser 1919 von King George V. Datum ist der 11. November, da der Waffenstillstand im Erste Weltkrieg zur 11. Stunde des 11. Tages des 11. Monats in Kraft trat.
PoppieDas Symbol für den Remembrance Day sind poppies, auf gut deutsch Klatschmohn. Klatschmohn wuchs nach den Kämpfen auf den Schlachtfeldern des Ersten Weltkrieg und wurden mit ihrer Farbe ein Symbol für das Vergossene Blut.
Mittlerweile ist der Tag nicht mehr nur zur Erinnerung an die gefallenen Soldaten des WKI, sondern erinnert an alle britischen gefallenen Soldaten.

In der Kirche waren alle recht schick angezogen. Da alle Soldaten ihre Ausgehuniformen anhatten, konnte man die Unterschiede zwischen den verschiedenen Regimentern zu sehen. Meine hostmum hat mir einiges erzählt – und ich habe zum ersten Mal „God save the Queen“ live gehört! Es war sehr interessant, diesen „urbritischen“ Tag mitzuerleben.

Heute ist Jacqui vorbeigekommen und wir haben zusammen „Inside Out“ geschaut. Das ist wirklich ein toller Film, wir haben viel gelacht.
Es sind heute nur noch drei Wochen, bis sie nach Australien zurückfliegt. Diese drei Wochen werden so schnell rumgehen und ich kann nicht glauben, dass ihre drei Monate in England dann schon vorbei sind!

Jetzt warte ich noch darauf, dass ein Teil meiner Gastfamilie zurückkommt. Mein hostdad ist noch für eine Woche in Deutschland und meine hostmum ist mit den zwei kids zum neuen Haus gefahren. Die drei werden in ca. einer Stunde da sein und im Augenblick genieße ich noch die Ruhe 😉 😀

Ganz liebe Grüße,
Celina xx

London die Fünfte 🎬

Hallihallo!

Von London kann man ja nie genug bekommen, also ging es am Samstag wieder genau dorthin – zum zweiten Mal in der Woche 🙂

Ich hatte schon vor dem Besuch meiner Familie mit Isabel, einem Au Pair aus Camberley, ausgemacht, dass wir zusammen Kew Gardens anschauen wollen. Den Termin haben wir auch gleich festgelegt und dann kam dieser Tag und es haben sich einige Probleme gestellt.

  1. Das Wetter: Wir sind in den Genuss echten englischen Wetters gekommen! Ekliger Regen, starker Wind und dementsprechend kalt.
  2. Das englische Bahnsystem

Wenn diese beiden Probleme nun zusammenkommen, sieht es so aus, dass man fast die doppelte Zeit braucht, um nach London zu kommen.
Nett war aber der Stationsmitarbeiter in Wokingham, wo wir umsteigen wollten. Er musste uns die schlechte Nachricht beibringen, dass die Züge in unserer Richtung nicht fahren, da Bäume auf die Gleise gefallen sind. Gemeldet hat er sich aber erstmal mit: „This is the Fat Controller speaking.“ Das hat für den ein oder anderen Lacher gesorgt (besonders, da der Mann groß und dünn war) und die Sache aufgelockert. Nach seiner Durchsage hat er noch darum gebeten, ihn nicht zu lynchen, er sei ja nur der Überbringer schlechter Nachrichten – cooler Typ!

Der oben beschriebene Punkt 1 hat auch zu einer Planänderung bei uns zwei Mädels geführt: Die Kew Gardens wollten wir bei einem solchen Wetter nicht besuchen.
Also sind wir in das Museum of London. Das ist absolut empfehlenswert! Es deckt die Geschichte Londons von den Mammuts bis zu den modernen Smartphones ab. Zudem ist es interaktiv gestaltet und sowohl für Kinder als auch für Erwachsene sehr interessant.
An einer Stelle wurde eine römische Ladenstraße nachgebildet, es gab eine aus dem viktorianischen London und Hörbeispiele beispielsweise für das mittelalterliche Englisch.
Bilder gibt es an dieser Stelle leider nicht, ich Idiotin hab nämlich erst am Ende der Ausstellung gemerkt, dass nur Fotografieren mit Blitz nicht erlaubt ist, ohne hätte das durchaus funktioniert XD

Dafür gibt es hier einen kleinen Einblick in meinen Heimweg auf der Royal Military Academy:20151107_190419

Das Foto habe ich wirklich so am Samstagabend aufgenommen, kein Scherz! Und nein, der Finger war nicht vor der Kamera, hab ich gecheckt 😀

Freitag ist zudem noch dieses süße Bild entstanden:20151106_111226
es war play date bei Jacqui und mit ihrem Gastjungen angesagt und die beiden standen in der Tür zur Küche und waren komplett fasziniert von der Katze, die sich auf der Fensterbank die Pfoten geleckt hat.

Ich mach mich jetzt dann auf den Weg ins Bett und wünsche euch eine gute Nacht,
Celina xx

5 tolle Tage!! ❤❤

Hi there!

Die letzten fünf Tage waren mit die Besten, die ich bisher in England hatte!
Begonnen haben die Tage am Samstag, mit ein paar kleinen Schwierigkeiten, sich zu finden. Bis meine Familie (also Papa und zwei Schwestern) und ich uns gefunden hatten, war es schon rund vier Uhr. Samstag sind wir also nur noch zum Tesco einkaufen gegangen, um unser Abendessen zu organisieren.

Sonntag ging es dann also mit dem Sightseeing los. Wir hatten geplant, Windsor Castle anzuschauen, aber mit £20 pro Erwachsenem war uns das doch zu teuer. Aber schon beim Drumherum laufen, war das Schloss sehr beeindruckend und insgesamt ist Windsor eine schöne Stadt. Außerdem gab es gutes Essen 🙂 Endlich mal wieder eine Pizza Frutti di Mare!!

Montag wurde von viel Laufen dominiert. Morgens sind wir nach Oxford gefahren, haben einen kleinen Spaziergang durch die Stadt gemacht und dabei einige Zeit im Covered Market verbracht. Der ist auf jeden Fall einen Besuch wert! Es gibt einige schnuckelige Lädchen, aber auch richtige Metzgereien (die ersten, die ich in England gesehen habe und eindeutig nicht für schwache Mägen!) sowie Restaurants und Cafés, die super gerochen haben. Danach sind wir auf den Kirchturm von St Michael at the Northgate gestiegen. Die Aussicht über Oxford war toll!

Nachmittags haben wir von meinem hostdad eine Führung durch das Old College der Royal Military Academy bekommen. Also eigentlich hat er uns nur in die Räume geführt, aber es war trotzdem sehr interessant.

Dienstag stand London auf dem Plan. Mit dem Auto sind wir zu einer der tube-Stationen gefahren, zunächst zur St Paul’s Cathedral, da dort ein Info-Zentrum ist. Dort haben wir eine Hop on-Hop off-Bus-Tour gebucht. So haben wir einen großen Teil der Hauptsehenswürdigkeiten abgeklappert, sind in der Nähe des Victoria-Bahnhofes Essen gegangen und daraufhin noch zum Piccadilly Circus. Dort ist für mich ein kleiner Traum in Erfüllung gegangen: Ich war in der ältesten Buchhandlung Londons, Hatchards!
Vom Piccadilly Circus sind wir über die Regent Street zur Oxford Street gelaufen und haben dort noch ein bisschen geshoppt.

Mittwoch war der Geburtstag von meinem Papa, deshalb sind wir morgens erstmal in einen Pub in Camberley, mit traditionellem English Breakfast für meine Familie, ich hatte Pancakes und einen Bagel – sehr lecker!
Nach dem Frühstück sind wir nach Somerset gefahren und haben dort das Haynes International Motor Museum besucht. Wie der Name schon sagt, gab es da seeehr viele Autos, es war auf jeden Fall interessant. Mir haben die richtig alten Autos vom Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts am Besten gefallen, meinem Papa die Autos, die er aus seiner Jugendzeit kannte und meiner Schwester die Rennwägen 😉
Abends ist meine hostfamily wieder heimgekommen. Meine hostmum war von Freitagabend bis Mittwochabend mit den Kids im neuen Haus in Gloucestershire, mein hostdad ist Sonntagabend heimgekommen, weil er Montag und Dienstag arbeiten musste. Dienstagabend ist er aber nochmal gefahren, da die Schulen und Kindergärten in der Umgebung am Mittwoch einen Tag der offenen Tür hatten.

Donnerstag war leider schon wieder Abschiednehmen angesagt. Aber bevor meine Familie gegen 14 Uhr gefahren ist, sind wir alle zum Little Rugby von den zwei Kids gegangen. Das war wirklich ein großer Spaß und auch ein schöner Abschluss.
Gestern durfte ich außerdem noch dinner machen, da meine Gasteltern erst spät kamen. Meine hostmum und ich waren begeistert! 😀

Und heute ist Nanny Ann, die Oma der beiden Kiddies, angekommen. Sie wird für eine Woche bleiben, kennengelernt habe ich sie schon ganz am Anfang meiner Au Pair-Zeit. Dafür geht mein hostdad ab Samstag für zwei Wochen nach Deutschland.
Heute Abend haben meine Gasteltern einen date-Abend, also werden nur Ann und ich zuhause sein. Aber wir verstehen uns recht gut, sie ist sehr nett und hat auch immer etwas zu erzählen!

Ganz viele Grüße,
Celina xx